Wir kommen in friedlicher Absicht! Anders als der römische
Kaiser, der kam, sah und siegte, kommen wir nur nach Frankreich um zu sehen und
zu kosten, was an dem Mythos „französische Küche“ wirklich dran ist. Kann man
in diesem Land wirklich so leben „wie Gott“? Oder muss man nicht vielmehr
vorsichtig sein mit Franzosen und ihrer Vorliebe für glibberiges Getier wie
Schnecken und Austern? Von unserem fränkischen Zuhause aus werden wir das nicht
herausfinden können. Wir müssen aufbrechen.
Wir, die leidenschaftliche Köchin Julia und der
Deutsch-Franzose Christian, werden im August 2015 15 Tage von Ost nach West
durch Frankreich reisen, um dabei herauszufinden, wie die französische Küche
wirklich ist. Damit wir nicht mehr rätseln müssen, was an den Legenden und
Geschichten dran ist, sondern stolz berichten können: veni, vidi, gusti!
Route
Die Route führt von der Franche-Comté im Osten bis zur Atlantikküste im Westen. Dabei werden Regionen mit teils sehr unterschiedlicher regionaler Küche durchfahren. Die Franche-Comté ist vor allem für ihren Käse bekannt und das angrenzende Burgund als Land des Weines und der Weinbergschnecken („Escargots de Bourgogne“) berühmt. Entlang der Loire geht es weiter durch Zentralfrankreich, wo man unter anderem guten Ziegenkäse und auch die Champignonzucht entdecken kann. An der Atlantikküste angekommen, findet man schließlich auch traditionelle Meeresspezialitäten Frankreichs: Austern, Muscheln und Salz.

